Titel_Blog-Telecom_de
28. August 2020

Television | Mobile | Apps | Internet | Trends | News | 5G | Roaming | DVBT

Die Rechnung mit dem QR-Code

Seit Ende Juni gibt es Rechnungen mit QR-Code.
Diese sollen auf längere Frist die bisherigen Einzahlungsscheine ablösen.

Hast Du schon eine der neuen Rechnungen mit dem QR-Code erhalten? Wahrscheinlich nicht. Seit dem 30. Juni können Unternehmen zwar erste Rechnungen mit QR-Code versenden. Die Schweizer Banken habe ihre mobilen und E-Banking-Lösungen darauf vorbereitet. Aber auch die Rechnungssteller müssen sich auf die neuen Rechnungen vorbereiten: Es braucht Anpassungen bei der Kreditoren- und Zahlungssoftware und sie müssen Lesegeräte und Scanning-Plattformen beschaffen. Bis alle Rechnungssteller soweit sind, wird es noch ein Weilchen dauern.

 

Die neuen Rechnungen sind Teil des «Aktionsplans Strategie Digitale Schweiz» des Bundesamts für Kommunikation. Auf lange Frist soll der Zahlungsverkehr der Schweiz komplett digital ablaufen. Einige Unternehmen haben bereits die seit mehreren Jahren die rein digitale Lösung «eBill» als Zahlungsverkehr eingeführt. Hierbei kann ich als Kunde die Rechnung direkt auf mein E-Banking-Konto senden lassen. Die QR-Rechnung ist quasi eine Zwischenlösung: sie kommt in Papierform, ist aber einfach digital zu bezahlen.

 

Praktisch, schnell und für alle geeignet

Das praktische an der QR-Rechnung gegenüber dem orangen und roten Einzahlungsschein ist, dass beim E-Banking das zeitaufwändige Eintippen von Kontonummer, Begünstigtem und vor allem von der Referenznummer wegfällt. Bei der QR-Rechnung kannst du einfach den QR-Code scannen, mit der Kamera deines Computers oder mit einer von deiner Bank zur Verfügung gestellten App mit QR-Code-Leser, und schon sind alle Daten der Rechnung auf das E-Banking übertragen. Oder du bezahlst die Rechnung gleich über das Mobile Banking App deiner Bank. Der QR-Code, QR bedeutet Quick Response (schnelle Antwort) und meint das schwarz-weiss gemusterte Quadrat, das inzwischen wie der Strichcode auf vielen Produkten zu finden und gut etabliert ist. Das Muster codiert alle Informationen, die auf der Rechnung stehen.

 

Wer lieber auf die Scannerei verzichtet, kann auch mit der QR-Rechnung wie bisher bei der Post einzahlen, an Einzahlautomaten bezahlen oder im Couvert seiner Bank den Zahlungsauftrag geben. Der rote und der orange Einzahlungsschein bleiben weiterhin im Umlauf. Sie sollen zwar endgültig abgelöst werden, aber der Termin, auf den die beiden Einzahlungsscheine definitiv abgeschafft werden, wird erst dann festgelegt, wenn sich die QR-Rechnung etabliert hat.

 

Die QR-Rechnung kurz erklärt.

  • Die QR-Rechnung ist genauso wie der bisherige Einzahlungsschein in zwei Teile gegliedert – in einen Empfangsschein (1) und in einen Zahlteil (2).
  • Der Swiss QR Code (3) beinhaltet alle relevanten Informationen, die sowohl für die Rechnungsstellung als auch für die Zahlung nötig sind.
  • Dank der Perforation (4) können Sie den Zahlteil und Empfangsschein bequem von der Rechnung abtrennen und ihn entweder wie bis anhin auf der Post einzahlen. Oder mit einem Zahlungsauftrag per Post an Ihre Bank schicken.