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29. Januar 2020

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Mit High-Tech auf der Piste

Wärmende Kleidung, Anti-Nebel-Brillen, digitaler Skilehrer: auch für Schneesportler gibt es immer mehr Gadgets.

Bald sind bei uns Wintersportferien angesagt. Wenn wir schon nicht annähernd so elegant und gekonnt snowboarden und Ski fahren wie unsere Profis von Swiss Ski, dann wollen wir wenigstens mit einer top Ausrüstung Eindruck schinden. Wir haben uns auf diversen Tech- und Wintersport-Blogs schlau gemacht und entdeckt: Auch auf der Piste sind «Wearables» im Trend.

Schön warm mit Handy und Kamera unterwegs

Für die Gfrörlis unter uns, gibt es nicht erst seit dieser Saison beheizbare Socken und Handschuhe diverser Hersteller. Es ist einfach wundervoll, wenn gute Laune und Fahrspass nicht durch eisige Zehen und Finger getrübt werden. Die Socken und Handschuhe kommen mit Akku und müssen vorher aufgeladen werden. Dafür hält die wohlige Wärme mehrere Stunden an. Das einzige Problem: Wenn wir den tollen Schneetag in den Bergen dokumentieren wollen, gibt es trotzdem kalte Finger. Mit den meisten Handschuhen ist ein Smartphone einfach nicht zu bedienen. Speziell für Photographen entwickelt, gibt es warme Handschuhe, die auch mit einem Touchscreen funktionieren. Nicht alle davon sind aber für die Piste geeignet. Sehr gute Noten bekommt auf diversen Plattformen der Skadi Zipper Mitt Photography Glove der Marke Vallerett. Sein wasserdichter Aussenhandschuh kann mit einem Reisverschluss geöffnet werden. Darunter trägt man einen mit wärmender Merinowolle gefütterten Fingerhandschuh, mit dem man problemlos Erinnerungen auf Instagram etc. posten kann, ohne vor Kälte zu Erstarren. Wer mehr als stehende Bilder posten will, fixiert sich eine Action Kamera auf den Helm. Sie muss stoss- und wasserfest sein und deine Aufnahmen elektronisch stabilisieren, damit aus dem verwackelten, schwindelerregenden Videomaterial ein epischer Abenteuerfilm werden kann. Die GoPro Hero 7 und neu 8 soll hier sehr beeindruckende Resultate bringen.

Kein Anlaufen der Brille

Skibrillen oder «Googles» sind auf der Piste ein Muss, nicht nur bei schlechter Sicht, sondern inzwischen auch bei Sonnenschein. Sie schützen die Augen vor Wind und harschem Licht besser als jede Sonnenbrille. Aber leider gibt es auch immer mal Nebel bei schönem Wetter. Feuchte Luft dringt hinter die Brillengläser und kondensiert. Deshalb haben viele der modernen Goggles eine Beschichtung, die dies verhindern soll. Die Marke Abom geht sogar noch weiter. Sie hat in ihren Goggles  «Abom Heet» einen elektrische Heizung eingebaut, die den Nebel in der Brille rasch auflöst. Weil diese Goggles doch gegen 300 US Dollar kosten, verzichten wir auf diesen Luxus. Sollten wir mal in Kanada Ski fahren wollen, überlegen wir uns den Kauf. Wer bei gegen minus 30 Grad Celsius die Piste runter carvt, wird eine Heizung am Gesicht wohl zu schätzen wissen.

Vom Fitness Tracker zum digitalen Skilehrer

Wir mögen unsere Smart Watches, die gleichzeitig Fitness Tracker sind. Aber unsere haben keine Ahnung vom Ski fahren. Das begreifen sie einfach nicht. Für Snowboarder, Skifahrende und Alpinisten gilt die Garmin Instinct GPS-Uhr als der ideale Begleiter. Sie wurde für die härtesten aller Herausforderungen entwickelt und ist deshalb besonders widerstandsfähig. Ihre Navigationsfunktionen sind superpräzise, sie stützen sich nicht nur auf GPS und GLONASS, sondern auch auf das Galileo-Satellitennetzwerk. Ein 3-Achsen-Kompass und der barometrische Höhenmesser ermöglichen eine perfekte Orientierung sogar im Schneesturm. Aber ehrlich: Wir fahren lieber bei schönem Wetter und feilen an unserer Fahrtechnik. Da kommt uns Carv, der digitale Skilehrer, gerade recht. Carv, das sind zwei hauchdünne Sohlen, die man in den Skischuh einlegt und zwei Tracker, die man am Skischuh anmacht. Zusammen messen sie pro gefahrener Kurve 35 Messwerte wie die Balance zwischen vorn und hinten sowie den Seiten, den Druck, die Kurvenführung und so weiter. Nutzen kann man Carv auf zwei Varianten. Im «Free Session mode» fährt man seine Runde und Carv zeichnet auf und analysiert. Danach kann man im App alles nachlesen und bekommt Tipps zur Verbesserung des Fahrstils. Oder man wählt den «Training mode», dann bekommt man schon während der Fahrt über die Kopfhörer Tipps. Der digitale Trainer soll sich nicht für Hobby-Skifahrer eignen, aber auch für Profis wie Skirennfahrer oder Ski Cross oder Freestyle Sportlern Fortschritte bringen. Leider gibt’s Carv im Moment nur auf Englisch.

 

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